Das Handy macht die Biege

By on 12. Oktober 2013

Mit dem Galaxy Round hat Samsung in Südkorea ein Smartphone mit gewölbtem Bildschirm vorgestellt. Viele fragen sich: Wozu soll das denn nun wieder gut sein? Ich weiß die Antwort.

Beim Galaxy Round – nomen est omen – sind Display und Gehäuse zur Seite hin leicht gebogen. Gewölbte Bildschirme sollen das neue Ding sein, auch LG bastelt an Smartphones mit Kurven-Display. Welche Vorteile bringt die Technik?

Einzigartige Wipp-Technologie

In einem YouTube-Video von Samsung ist der innovative Wipp-Effekt zu bestaunen: Liegt das Galaxy Round auf dem Rücken, lässt sich der Bildschirm durch einen leichten seitliches Niederdrücken aktivieren. Das Gerät wippt zur anderen Seite, das Display geht an und zeigt die Uhrzeit, Anrufe und Nachrichten an.

Das ist natürlich eine überragende Sache und gab es so noch nie. Nörgler werfen jetzt vielleicht ein, bei anderen Smartphones müsse auch nur der Bildschirm angetippt werden, um Uhrzeit & Co. aufzurufen. Aber die haben es nicht verstanden: Da wippt nichts bei den anderen Geräten. Die liegen einfach nur so da.

Passgenau am Po

Weitere Vorteile der Biege-Technologie sind offensichtlich: Handys mit gewölbtem Display schmiegen sich in der Hosentasche an die Form des Allerwertesten an, das sorgt für einen knackigen Auftritt. Ist die Form des Hinterns allerdings ziemlich flach, bietet sich eher ein herkömmliches Smartphone an.

Für Frauen sind gebogene Handys erst recht ideal: Sie können endlich auch in Blusen mit Brusttasche getragen werden, ohne dabei wie ein Störkörper zu wirken. Bis auf weiteres kommen leider nur südkoreanische Damen und Herren in den Genuss der neuen Passform. Denn ob das Galaxy Round auch außerhalb von Samsung-Country verkauft wird, ist offen. Ich persönlich bin optimistisch und bereit mich darauf vor – mit intensivem Training meiner Gesäßmuskulatur!

Foto: Samsung

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