Die Spielwelt einfach ‚mal selber malen: Drawing Games

By on 27. Juli 2008

Drawing Games – Das sind in der Regel nicht etwa Zeichen-Spiele für künstlerisch versierte Gamer, sondern eine vollkommen eigene Spielekategorie, die es in sich hat. Denn Ziel ist es hier nicht etwa, eine perfekte Kopie der Mona Lisa anzufertigen, sondern einfach ‚mal nach Lust und Laune mit der Physik zu experimentieren. Dabei erschafft man die Spielwelt ganz einfach mit dem virtuellen Bleistift.

Was passiert, wenn ich meinen Jeep mit 180 Sachen eine 50%-Steigung hinaufjage? Was, wenn ich kurz davor eine Schanze stelle? Auf diese und unzählige weitere Fragen geben die teilweise zwar nicht vollständig der Realität entsprechenden, aber dennoch sehr realistischen Physik-Engines eine Antwort – und zwar ganz anschaulich. Man zeichnet einfach einige Linien mit der Maus, markiert einen Startpunkt, wählt ein Vehikel und schon kann der Spaß losgehen. Pencil Racer ist dieses Spielprinzip besonders gut gelungen, hier kann man zusätzlich zu oben genannten Attributen auch noch Beschleunigung und Bremswirkung einzelner Streckenpartien festlegen. Da entstehen im Nu interessante Strecken in Hülle und Fülle. Und Spass macht das ganze auch noch.

Noch einen Schritt weiter gehen Spiele wie Magic Pen. Hier ist das Zeichnen entscheidender Spielelemente mit abwechslungsreichen Quests verbunden. Das Ziel besteht in jedem Level darin, einen roten Ball über eine oder mehrere Fahnen zu schubsen. Wie man das machen muss, ist allerdings dank völlig unterschiedlichen Umgebungen so gut wie jedes mal anders.

Mir persönlich machen solche Physik-Spielchen ungeheuer Spass. Ich kann sie aber eigentlich jedem empfehlen, der Interesse an etwas Gehirnjogging oder einfach nur einem spassigen Minigame empfindet. Denn die Drawing Games sind so verschieden, wie die von den Spieler gezeichneten Spielwelten – das verspricht fast ewigen Spielspass.

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