Noch mehr Resident Evil Teile: Capcom will expandieren

By on 29. Juli 2010

Wie der Videospielentwickler Capcom mitteilte, sollen in Zukunft regelmässig drei bis vier Spiele aus der Resident Evil Reihe auf dem Markt kommen. Die Serie soll über Outsourcing um zahlreiche Teile bereichert werden. Capcom möchte mit dieser Strategie die eigene Marktposition festigen.

Resident Evil ist bereits ein zahlenmässig nicht gerade schmales Franchise, und doch möchte Capcom die erfolgreiche Serie noch weiter melken. Wie man an Titeln wie Mega Man oder Street Fighter sehen kann, betreibt der Spielentwickler aus Osaka diese Strategie recht gerne.

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Resident Evil: Drei bis vier neue Titel pro Jahr

Dutzende Filme und Adaptionen quer durch den Konsolendschungel sind Capcom offenbar noch nicht genug Action, denn bisher erschienen ungefähr zwei Resident Evil Spiele im Kalenderjahr. Jetzt sollen es drei bis vier werden. Für ein ehrgeiziges Unterfangen in dieser Grössenordnung braucht Capcom natürlich die entsprechende Arbeitskraft.

Das 100-köpfige Team kann einen solchen Arbeitsaufwand schlecht alleine leisten, denn Shooter wie Resident Evil 5 verschlingen Unmengen an Arbeitszeit, und sind nur mit einer Heerschar aus Programmierern und Grafikern in kurzer Zeit realisierbar.

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Resident Evil – Mehr Teile durch Outsourcing

Capcom plant zu expandieren, um die Anforderungen an den schnelleren Spiele-Output stellen zu können. Durch Outsourcing will der Konzern Teile der Entwicklungsarbeit an Studios in Europa und den USA anvertrauen. Das wäre nichts neues, denn die Titel Dark Void und Bionic Commando sind auch nicht direkt von Capcom designed worden. Da hier die Verkaufszahlen eher ernüchternd ausfielen, bleibt zu hoffen, das sich Capcom die Entwicklerstudios mit Bedacht aussucht.

Bleibt zu hoffen, das sich Capcom mit Platinum Games zusammentut, deren Mitglieder massgeblich bei der Entstehung der Resident Evil Reihe beteiligt waren. Ob eine Versöhnung zwischen den Teams tatsächlich stattfindet, ist aber eher fraglich.

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