Windows 8 – Erste Tests mit dem Microsoft-Baby

By on 16. September 2011

Microsoft Windows hat eine lange Geschichte. Nach einem langen Tief kommt nun bald Windows 8 auf den Markt. Eine Testversion für Entwickler steht momentan im Internet bereit.

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Die gesamte Computergeneration ist mit Windows groß geworden. Nach einer langen Misere kam Windows 7. Nun steht eine Testvariante des Nachfolgers Namens Windows 8 für alle öffentlich zur Verfügung. Microsoft geht bei der neuen Version ähnlich pragmatisch wie Apple vor. Was bei einer Produktlinie geglückt ist, wird auf eine andere Produktlinie übertragen. In diesem Falle stellt Windows 8 eine Mischung zwischen Xbox und Windows Phone 7 dar.

Der Name von Windows 8

Metro Style Interface ist der neue Name der Desktop-Windows-Oberfläche von Windows 8. Abgeleitet wurde das Namenskonstrukt von Metro, welche die Oberfläche von Windows Phone 7 ist. Nicht nur die Oberfläche heißt anders, sondern auch die Anwendungen. Diese heißen nun Metro-Style-Apps. Klingt eigentlich ganz gut.

Windows 8 Metro im Ruhezustand statt richtig „AUS“

Bei Microsoft scheint sich was getan zu haben. Windows 8 kommt mit deutlich weniger Arbeitsspeicherauslastung aus als sein Vorgänger. Auch wurden die Hintergrundprozesse verringert. Dadurch, dass Windows in den Ruhezustand versetzt wird, anstelle des Ausschaltens, startet Windows 8 auch wesentlich schneller als seine Vorgänger. Doch Vorsicht – durch den Ruhezustand können Bugs auftreten.

Was kann Windows 8

Steven Sinofsky garantierte auf einer Entwicklerkonferenz, dass Windows 8 alle Programme unterstützen wird wie sein Vorgänger. Für Unternehmen, die mit älterer Software arbeiten, ist dies natürlich besonders wichtig, da es Programme gibt, die seit 10 Jahren nicht weiterentwickelt wurden, aber dennoch im Gebrauch sind.

Fazit

Microsoft hat endlich einen Schritt in die richtige Richtung gewagt, doch bis zum finalen Release muss noch einiges geschehen, damit die endgültige Version auch massenkompatibel wird. Die vielen Neuerungen und vor Allem der geringere Ressourcenverbrauch zeigen, dass sich etwas getan hat. Eine Entwicklerversion steht übrigens auf der Microsoft-Internetseite zur Verfügung.

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