Microsoft geht mit Windows Live, seiner frei erhältlichen Sammlung von internetbasierten Diensten, in eine neue Runde. In der letzten Woche wurde eine Beta-Version zum Download zur Verfügung gestellt. Verfügbare Programme sind unter anderem eine Textverarbeitung (Google lässt grüßen…), eine Toolbar, ein Fotoverwaltungsprogramm und die unten besprochenen Programme. weiterlesen »
Mittlerweile ist es zum Alltag geworden, das Surfen im Web. Egal, ob wir die Datenleitung für die Freizeit, zum Spielen oder Einkaufen, für die Arbeit um Daten auszutauschen oder einfach zum Nachschlagen nutzen, wir hinterlassen Spuren.

Spuren wie beispielsweise die Kennung unseres Browsers, die IP-Adresse, welche es leichter macht, den Nutzer vor dem Schirm zu lokalisieren, die Kennung unseres Betriebssystems usw. Um Datenschnüfflern, die unsere Daten zu barem Geld machen möchten einen Riegel vorzuschieben, nutzen einige User bereits so genannte Anonymisierer. Diese helfen, im Web unerkannt zu verweilen. Doch wie funktioniert so ein Anonymisierer genau?
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New Yorker Start-Up bietet mobiles E-Mail-Gerät ohne Zusatzfunktionen
Unter dem Stichwort „Convergence“ haben Projekte wie Blackberry in den vergangenen Jahren versucht, möglichst viele Funktionen in ein einziges mobiles „Über-Device“ zu packen. Aus diesem Grund gibt es momentan ab den mittleren Preissegmenten praktisch kein neues Handy auf dem Markt, das nicht zumindest über eine Fotokamera verfügt. Ein Nachteil dieser Entwicklung: Wirklich wichtige Funktionen wie der Abruf und das Produzieren von E-Mail-Nachrichten sind in mobilen Geräten nur zu sehr hohen Preisen zu haben. Andererseits sind die meisten Geräte mittlerweile so hoch integriert, dass ihre Größe nach unten hin durch den Monitor und die Tastatur bestimmt wird; es stellt sich dann die Frage, ob man wirklich alle Funktionen in einem Gerät haben muss. In etwa so müssen die Marktstrategen des New Yorker IT-Unternehmens Peek gedacht haben, als sie sich für die Entwicklung eines monofunktionalen E-Mail-Readers entschieden. Der Peek Pocket bietet für einen Kaufpreis von 100 US-Dollar und die Datenübertagung zu 20 Dollar monatlich lediglich die Möglichkeit, E-Mails zu lesen und zu schreiben. Zu diesem Zweck hat Peek noch einen Picture-Viewer, der Bilder als Anhänge speichern und wiedergeben kann, und einen Kontaktmanager. Der Speicherplatz beträgt insgesamt 8 MB. Allzu viele Photos passen also nicht auf das Gerät. Die meisten Rezensenten loben hingegen die große und einfache QWERTY-Tastatur und den Bildschirm.
Rezension von David Pogue (New York Times)
Möglicherweise waren die Entwickler jedoch allzu minimalistisch, als sie auch auf eine allgemeine Internetnutzung für den E-Mail-Reader ausschlossen. Denn die Kunden, für die eine mobile Internetnutzung, müssten zusätzlich zum Reader auch ein Smart-Phone besitzen. Dieses kann dann aber auch die E-Mail-Verwaltung übernehmen.
Die PC-Welt ist in ihrer Rezension skeptisch und verweist auf zwei Fakten: Einerseits seien günstige Smart-Phones inklusive Vertrag teilweise schon ab umgerechnet 100 Dollar zu haben. Andererseits würde nur ein kleiner Teil der Nutzer von Smartphones deren E-Mail-Funktionen auch tatsächlich ausnutzen.
Eines der Hauptprobleme in der heutigen vernetzten Zeit stellt wohl ohne Frage die Produkt- und Softwarepiraterie dar. Sie kostet die Wirtschaft Milliarden. Viele Politiker suchen unter allen möglichen Vorwänden nach Lösungen, die allerdings einem Überwachungsstaat gleich kommen. Hier stellt sich nun die Frage, wie weit lassen die Bürger Ihre Privatsphäre beschneiden bevor im großen Stil dagegen prozessiert wird?
In den USA zum Beispiel wird hierzu eine neue Methode genutzt. Mit Durchsetzung des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (kurz ACTA) stellen die US-Grenzschutzbehörden den Zöllnern auf Flughäfen entsprechend gültigem US Gesetz quasi Freibriefe aus, dass wahllos alle möglichen Elektronischen Speichergeräte wie Handys, PDAs, Laptops, MP3-Sticks etc. auf deren Inhalte überprüft werden dürfen. Hier gelte laut US-Gesetz die gleiche Richtlinie wie für das Öffnen der Tasche selbst. Im günstigsten Fall, wird nur mal der Browserspeicher gecheckt oder auch die Emails überprüft. Es kann aber auch vorkommen dass das Gerät konfisziert wird und der Reisende es vielleicht erst sehr spät oder auch mal gar nicht zurückerhält.
In einem Staat, in dem das Reisen mit dem Flugzeug nicht nur für ein- oder ausreisende Touristen Alltag ist, sehen sich viele Zivilisten erstmal als Pauschalverdächtigte behandelt. Die Regierung verteidigt das Vorgehen mit der Aussage, es diene der Prävention von Straftaten und der nationalen Sicherheit. Und die Produktpiraterie ist ja auch ein großes Problem in den USA.
In Europa wird vereinzelt auch schon über solche Praktiken verhandelt und wenn man sich die aktuellen Diskussionen über mögliche Online-Durchsuchungen der Computer Verdächtiger bereits in Deutschland anhört, stellt sich die Frage, wann wir denn auch selbst innerhalb Deutschlands mit solchen Maßnahmen rechnen müssen.
Mit einem sehr guten Abschlussergebnis kommt die Radeon HD 4870 X2 - Grafikkarte von ATI ganz nach oben.
Der Test beim Online Portals Computerbase.de wurde die Karte mit einer SLI-Karte verglichen. Als Konkurrent stand dort die GeForce-8800 und die GeForce-9800 von Nvidia. Der Clou ist der 3-D Beschleuniger, den ATI im Geheimen in die Hardware eingebaut hat.
Gewonnen hat die Radeon DH 4870 X2von ATI. Nicht nur, dass sie eine bessere Leistung erbringt. Die Grafikkarte von Nvidia verlor relativ knapp. Aber die ATI-Karte ist runde 100 Euro billiger, als die SLI-Karte von Nvidia. Und da ist der Clou. weiterlesen »
Im Vergleich zur herkömmlichen DVD zeigt sich, dass BD einen enormen Fortschritt darstellt: Die Datenübertragungsrate ist mit doppelt so hoch, und der Speicherplatz hat sich auf nun mehr als 20 Gigabyte erhöht (Wikipedia). Dies ermöglicht nicht nur eine höhere Auflösung von Filmmaterial. Mit Hilfe der Funktionen BD-Live und BD-Magic können zu einzelnen Filmen oder Filmszenen zusätzliche Daten gespeichert werden, mit deren Hilfe sich Bonusmaterial aus dem Internet herunterladen lässt. Dies geht aber natürlich nur, wenn das Abspielgerät diese Funktionalität unterstützt. Die Blu-Ray-Entwickler haben hierzu bestimmte technische Standards, so genannte Profile veröffentlicht, denen BD-Player genügen sollten. Die momentan aktuelle Profilversion ist 2.0 . Sie schreibt unter anderem eine Ethernet-Schnittstelle des Gerätes zur Nutzung des Internets vor. Aus verschiedenen Gründen gibt es allerdings momentan mit der Playstation 3.0 von Sony und dem Panasonic DMP-BD 50 nur zwei Player, die BD-Live unterstützen. Entsprechend gering ist die Zahl der Filme, die BD-Live-Unterstützung anbieten.
Was die Nutzung der Blu-Ray-Technologie im PC angeht, so besteht ihr Vorteil momentan hauptsächlich darin, dass große Datenmengen auf diese Weise Platz sparend extern gespeichert werden können. Analog zur veralteten DVD gibt es momentan einen Standard zur einmaligen Beschreibung des Datenträgers (BD-R) und einen zur mehrmaligen Beschreibung (BD-RE). Allerdings ist, wie die CHIP heraus stellt, der Preis pro gespeichertem Byte auf einem BD-Rohling mit 28 Cent vergleichsweise hoch. Das wird von externen und internen Festplatten locker unterboten. Zur einfachen Datenspeicherung ist Blu-Ray also momentan noch eine mäßig sinnvolle Investition. Anders sieht das natürlich aus, wenn man vom Rechner Filme in besonders guter Auflösung abspielen möchte.
Interview zur BD-Technologie auf der IFA 2008
Googles neuer Browser heißt Chrome. Seit Anfang der Woche ist die Beta als freier Download im Netz verfügbar. Stellt sich die Frage, was man bei einem Browser rein vom User-Ende her noch verbessern kann. Was kann Chrome, was Firefox, Safari oder IE vermissen lassen?
Seit dem Auftauchen der Browser-Beta auf den gängigen Download-Seiten ist ein Hype entstanden, wie man ihn sonst nur vom iPhone kennt. Von der praktischen Seite her ist das unverständlich, schließlich erfindet Google das Rad mit seinem Browser keineswegs neu. Die Aufregung ist wohl vor allem dem Umstand geschuldet, dass sich der Marktgigant mit dem eigenen Browser anschickt, endgültig die digitale Welt zu übernehmen. Schließlich stellt Google mit Suchmaschine, Landkarte und Google-Ads schon jetzt eine übermächtige Online-Präsenz dar.
Der Browser selbst erfüllt auf den ersten Blick die Kriterien, mit denen Google für ihn wirbt. Minimalistisch und… schnell? Moment mal. Auf den zweiten Blick fallen an trafficintensiven Seiten Lags auf, die wir mal auf das Betastadium des Programms schieben wollen. Wirklich schnell ist der Browser momentan noch nicht. Der Purismus setzt sich in der Theme-Auswahl fort: Google Chrome hat nur ein Design, welches nicht geändert werden kann. Flexibilität ist anders.
Was unbedingt noch geändert werden sollte, ist die Download-Anzeige. Die hat nämlich keine Fortschritts-Leiste, sondern nur eine MB-Anzeige. Schlecht.
Herausragend sind die intelligent mit Google kommunizierende Eingabeleiste und die Verwaltung der Tabs. Diese werden voneinander unabhängig ausgeführt und vermeiden so einen Gesamtabsturz des Programms, sollte sich ein Tab mal aufhängen. Überhaupt ist die Organisation der Tabs besser als die der Konkurrenz: So erscheint beispielsweise kein leeres Fenster beim Öffnen eines neuen Tabs, sondern es werden die zuletzt besuchten Seiten und Lesezeichen angezeigt.
Google präsentiert mit Chrome einen Browser, der sich erstaunlich ausgereift und intelligent gibt. Kinderkrankheiten wie Geschwindigkeits- und Speicherprobleme sind für eine Beta-Version normal. Der Browser bringt einige nette Features mit und gefällt mir persönlich besser als der Internet Explorer. Ob er in der finalen Version so gut ist, dass ich Firefox 3.0 deinstalliere, wird sich zeigen.
Ja… irgendwie kann man die Überschrift so stehenlassen. Ich war in diesem Jahr auch nicht wirklich motiviert, aber so voller “Neuheiten” und gleichzeitig so leer ist mir noch nie eine IFA vorgekommen.
Um mein technisches Erinnerungsvermögen die Messe betreffend steht es, als hätte man mir per Walimex direkt ins Gehirn geblitzt. Oder per Blitzdings. Oder einem Video von Barbara Streisand.
Aufgebaut wurde schon seit Wochen auf dem Messe - Gelände unter dem Funkturm. Morgen ist es endlich soweit: Die IFA wird eröffnet.
Neben Haushaltsgeräten und Flat - Screens werden auch wieder jede Menge Computer und entsprechendes Zubehör aufgeboten um den Gästen etwas zu bieten.
Für Mac- und für PC-Liebhaber wird es einiges zu sehen geben, wie zum Beispiel das beliebte Mac Airbook oder die neuen X27, mit dem Intel Atom Prozessor und die neuesten Rechner ohne laute Belüftung durch Ventilatoren. Ich denke, es steht der Mini - PC im Fokus der diesjährigen Messe. Aber es wird auch interaktive Fernseher und Neues vom Fraunhofer Institut geben. Also viele, viele interessante Dinge.
Das Ganze geht bis zum 3. September.